Design-In-Support mit Begeisterung und Leidenschaft

| Redakteur: Margit Kuther

Erste Starterkits: Relevante Prozessor-Pins zugänglich gemacht

In den Neunzigern rückten bei GLYN die Mikrocontroller in den Fokus - damals wurde von Kundenseite noch mit EPROM und EEPROM und Mask-ROM gearbeitet. ROMless und OTP Versionen, meist für Vorserien, ab ca. 1992. Ein „Low-Cost“ Starterkit für einen schnellen Einstieg kostete 1994 so um die DM 700,--. Sehr guten Produkten der japanischen Hersteller standen oft schwierig verständliche Dokumentationen und horrende Tool-Preise entgegen.

Dieser Herausforderung begegnete man bei GLYN mit dem ersten eigenentwickelten MCU Starterkit inklusive Software für den TOSHIBA Z80 Enkel TLCS900 in 1993. Dieser war flexibel für ROMless und OTP Versionen des Controllers ausgelegt. Inklusive C-Compiler Assembler, Monitor Programm auf EPROM, und Source Code auf Floppy Disk für “smarte” DM 550,--. Bereits hier wurden alle relevanten Prozessor-Pins über VG-96 Leiste zugänglich gemacht. Die Dokumentation des Starterkits erfolgte in deutscher Sprache.

Low-Cost Starterkits für einen schnellen und günstigen Einstieg

Im Jahre 1996 war GLYN zusammen mit TOSHIBA Aussteller auf der ersten Embedded Systems, seit 1997 mit eigenem Stand. In KW47/1998 hat GLYN sein erstes Starterkit für die Flash Mikrocontroller der M16C Serie von MITSUBISHI (heute RENESAS) entwickelt. MITSUBISHI war seinerzeit der erste Hersteller mit mehrfach programmierbaren „Flash on Chip“. Über andere Hersteller sprach man vom OTFlash (OneTime-Flash - nur einmal wirklich programmierbar) oder „Sometimes“-Flash.

Der GLYN „M16C Mini Emulator“ kostete damals hosentaschenfreundliche DM 99,-- inklusive umfangreichem Software Paket und deutschsprachiger Dokumentation für den Einstieg.

Dieser bildete den Grundstein der Starterkitaktionen für MITSUBISHI, FUJITSU, TOSHIBA und NEC ab Ende 2000.

Titelstory mit Verlosungsaktion und Design-In Wettbewerb

„M16C – Design-In and Win“ – Eine Verlosungsaktion mit Titelstory und Applikationswettbewerb 2001 bei der Elektronik Praxis brachte der Zeitschrift den heute noch ungebrochenen Response Rekord von über 600 Anfragen bei einem Fachartikel. Die Idee zu dieser Aktion entstand übrigens auf der photokina 2000. GLYN waren damals zum zweiten Mal auf dieser Messe, um seine Flash-Speicherkarten-Lösungen von TOSHIBA und MITSUBISHI für Digitalkameras zu präsentieren. Bereits 1998 war GLYN mit 40 m² Ausstellungsfläche der erste Aussteller mit Speicherkarten für Digitalkameras auf einer photokina. Damals hatten analoge Filmhersteller wie Agfa oder FUJI noch ganze Hallen für ihre Auftritte belegt. Doch zurück zum Applikationswettbewerb. Seiner Zeit wurden 250 M16C Mini-Emulatoren verlost. Mit dem ersten Platz wurde nach Sichtung aller Applikationsideen eine Roboterfernsteuerung mit Webanschluss prämiert.

Wir bringen Großes zum Laufen – GLYN Starterkit

Die Weihnachtsausgabe der Elektronik Zeitschrift elektor 2005 enthielt ein R8C Starterkit von GLYN zum Zusammenbauen – Auflage 40.000 Stück. Diese elektor Ausgabe war bereits zum Erscheinungstermin ausverkauft, das erste Mal in der elektor Geschichte. Es folgten 2006 in Kombination mit dieser Aktion der Dinosaurier Wettbewerb „Wir bringen Großes zum Laufen“, damals mit dem R8C von RENESAS. Die Präsentation der animierten Dino-Modelle vor der Jury wurde im Frankfurter Senckenbergmuseum unter Dinosauriern abgehalten.

Ordentlich Dampf unter der Haube hat GLYN´s Support für RENESAS RX.

„Also, wat is en Dampfmaschin?" – so die bekannte Frage aus der Feuerzangenbowle, das die GLYN Applis sich als Support-Vorgabe für den damals neu erschienenen RX63N Mikrocontroller gesetzt hatten. Aus Überzeugung verteilte GLYN 5.555 Stück seiner eigenentwickelten Evaluationboards auf der Embedded World 2013. Der RENESAS RX63N als effiziente „Dampfmaschine“ unter den 32-Bit MCUs. „Programm rein“ auf der einen Seite und volle „Programmenergie wieder raus“ auf der anderen Seite. Und die Entwickler konnten schnell, einfach und sofort mit Volldampf loslegen.

ACLAVIS – die GLYN Eigenmarke für moderne HMI-Lösungen

Gewohnter Smartphone „Look&Feel“ für industrielle Applikationen. Auch hier erwarten Nutzer hochwertige Farbdisplays und moderne Touch-Bedienung. In den letzten Jahren hat GLYN sich mit den Themen HMI und Glas ausführlich beschäftigt und viele Kundenwünsche in einer eigenen Displayentwicklung umgesetzt: Display, Touch und Glas – verschmolzen zu einem robusten und hochwertigen HMI-Konzept für die Industrie. Das ACLAVIS clear LCD gibt es in den Varianten 5 und 7 Zoll.

Gut für die Zukunft gerüstet

GLYN sieht sich als Spezialist in der High-Tech-Volumendistribution. „First-Class PREMIUM Support“ ist die ambitionierte Vorgabe für einen exzellenten Support zu seinen Kunden und für eine außergewöhnliche Projektkultur zu seinen Herstellern. Die aktuelle Elektronik Praxis Distribution Studie von 2017 bescheinigt dem Distributor von neutraler Seite her herausragend gute Werte bei technischem Support, Kompetenz des Außendienstes, Lieferservice und Gesamteindruck (Image).

Den bereits gut etablierten technischen Support ergänzt GLYN durch Supply Chain Lösungen. Auf diesem Gebiet kann der Distributor moderne EDI Anbindungen Systemlösungen wie Lieferplan, Kanban oder Konsignationslager anbieten. Diese Systemlösungen bekommen heute unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ eine hohe Priorität. Für 2025 hat GLYN bereits vor einigen Jahren EUR 140M als Ziel ausgegeben. Der Distributor ist zuversichtlich, dass dieses Ziel bereits früher erreicht wird. Bei dem derzeitigen Wachstum wird ein neues Logistik Center voraussichtlich bis 2020 umgesetzt sein.

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