1949: Der BNC-Steckverbinder

| Redakteur: Kristin Rinortner

Die untereinander steckbaren 50- und 75-Ohm-Typen werden hauptsächlich in der Funk- und Videotechnik eingesetzt.
Die untereinander steckbaren 50- und 75-Ohm-Typen werden hauptsächlich in der Funk- und Videotechnik eingesetzt. (Bild: Telegärtner)

Der BNC-Steckverbinder (Bayonet Neill Concelman), benannt nach den Entwicklern Paul Neill (Bell Labs) und Carl Concelman, ist wahrscheinlich die bekannteste Bauform eines Koaxial-Steckverbinders.

Er wurde Ende der 1940er Jahre von Neill und Concelman als verkleinerte Version des C-Steckverbinders auf Basis eines Patents von Octavio Salati entwickelt.

Die untereinander steckbaren 50- und die 75-Ohm-Typen werden hauptsächlich in der Funk- und Videotechnik eingesetzt. Eine frühe Variante des Ethernet (10BASE2) nutzte in den 1980er und Anfang der 1990er Jahre BNC T-Steckverbinder und eine Bus-Topologie, die jeweils an beiden Enden mit einem 50-Ohm-BNC-Abschlusswiderstand (Terminator) versehen sein musste.

Die BNC-Technik hat sich auch zur Übertragung von schwachen Gleichströmen, niederfrequenten Wechselströmen und Impulsen im Laborbetrieb durchgesetzt, weil der Außenleiter elektrische Störungen abschirmt.

In der Rubrik „Aufgemerkt“ stellt die Redaktion ELEKTRONIKPRAXIS regelmäßig Meilensteine aus der Geschichte der Elektronik und Elektrotechnik vor.

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