LabVIEW und Apple

Was hat Steve Jobs mit LabVIEW zu tun?

| Redakteur: Hendrik Härter

Apple hatte bereits 1983 mit Lisa eine grafische Benutzeroberfläche entwickelt. Steve Jobs selbst verfolgte die Entwicklung einer grafischen Entwicklungsumgebung. Und noch heute lassen sich viele Apple-Eigenarten in LabVIEW entdecken.

Auch wenn es scheint, dass LabVIEW und Steve Jobs nichts miteinander gemein haben, geht doch die Entwicklung von LabVIEW einher mit Steve Jobs Baby, dem Apple Macintosh.

Jobs selbst verfolgte die Entwicklung der grafischen Entwicklungsumgebung für technisch-wissenschaftliche Anwendungen. Die Tatsache, dass LabVIEW auf dem Mac lief, nutzte er als Beleg dafür, dass sich der Apple Macintosh auch im Industriebereich einsetzen ließ.

Vieles an LabVIEW besitzt Apple-Eigenarten

Bei einem Gespräch zwischen dem CEO von National Instruments Dr. Truchard und Jobs im Jahr 1986 wurde eineinhalb Tage u. a. intensiv darüber diskutiert, Jobs neueste Erfindung, den NeXT-Computer, mit LabVIEW als Betriebssystem auszuliefern.

Bei genauerer Betrachtung entdeckt man heute noch viele Apple-Eigenarten in LabVIEW, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass diese Programmiersprache zuallererst für den Apple Macintosh entwickelt wurde. Ohne Steve Jobs und seinen Apple Macintosh wäre LabVIEW undenkbar.

Symbiotisches Verhältnis zwischen Hard- und Software

Eine weitere Parallele zwischen den beiden Unternehmen ist beispielsweise das symbiotische Verhältnis zwischen Hard- und Software in ihren Produkten.

So wie bei heutigen iPhones die Software, also die App, die Funktionalität der Hardware bestimmt, so legt LabVIEW die Funktionalität der zugrundeliegenden Hardware fest.

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