Zukunftsstrategie

Mit Innovationen die Zukunft gestalten

| Redakteur: Margit Kuther

Welche Trends erkennen Sie im Entwicklungsbereich, und wie unterstützt Conrad bereits heute Entwickler?

Es zeichnen sich zwei wesentliche Trends ab, zum Beispiel im Embedded-Entwicklungsbereich. Zum einen ist der Übergang auf Plug-&-Play-Module beim Designprozess sichtbar: Das Auswechseln von Modulen kann viel Zeit sparen, da eine komplette Neugestaltung einer Plattform nicht notwendig ist. Ein zweiter Trend mit vermutlich weitaus größerem Einfluss sind leicht zugängliche, einfach zu bedienende Kits und Open-Source-Plattformen, die ein fortschrittlicheres Entwickeln, Testen und Experimentieren ermöglichen, ohne lange Wartezeiten – da teurere Entwicklungs-/Designkits meist erst eine Genehmigung brauchen. Hier unterstützen wir Entwickler durch ein weites, erschwingliches und topaktuelles Angebot an Entwicklungskits und Expansionsboards für jeglichen professionellen Gebrauch und Anwendungsbereich.

Die Bereitstellung von Entwicklungskits, Evaluierungsboards und Zubehör reicht jedoch nicht mehr aus. Wir sehen, dass in den nächsten Jahren ein Distributor eine noch aktivere Rolle bei der Forschung und Entwicklung spielen kann, um neue innovative Technologien hervorzubringen: vom ersten Gespräch mit dem Hersteller bis zur Erfüllung der Kundennachfrage – über den gesamten Lebenszyklus des Produktes hinweg. Beim Herstellungsprozess beispielsweise kann ein Distributor Hilfestellung leisten, indem er Aspekte oder Features spezifiziert, bevor das Produkt schlussendlich am Markt eingeführt und für Kunden erhältlich ist.

Conrad arbeitet eng mit der Start-up- und Maker-Szene zusammen. Warum und wie unterstützt Conrad bereits heute die Entwickler von morgen?

Alle Entwickler waren einmal Studenten, die neben ihrem Studium irgendwann sicher einmal Teil einer lebendigen Maker-Szene waren oder es immer noch sind. Die Macher-Szene und Start-up Communities wie das betahaus in Berlin sind große Katalysatoren für großartige Innovationen und bringen die Innovatoren der Zukunft hervor.

Es ist wichtig, dass Studenten und Maker unterstützt werden. Sie benötigen Ressourcen und Hilfestellung wie die Bereitstellung von Produkten sowie Beratung bei der Produktauswahl. Conrad kann zentral diese Bedürfnisse und noch mehr abdecken. Ein Beispiel für unser Engagement und die enge Zusammenarbeit ist die Conrad Community. Diese ist bereits seit Ende 2014 online und ist heute mit über 60.000 Beiträgen zu einer interaktiven Community herangewachsen.

Hier werden technische Fragen beantwortet, in How-to-Videos Ideen vorgestellt und die neuesten Informationen zu Themenwelten wie IoT, Messtechnik & Bauelemente, Start-ups und Innovationen geteilt. Auf der electronica 2016 stellte sich die Conrad Community der Herausforderung, die Tekkie-Fragen der Messebesucher innerhalb von 24 Stunden zu beantworten und parallel zur Messe individuelle Lösungen zu erarbeiten.

Nicht nur damit zeigen wir, dass wir innovativ sind: Vor kurzem haben wir in der Unternehmenszentrale unser „Tekkie Innovation Lab“ eröffnet. Mit knapp 130 Quadratmetern steht das Innovativ- und Kreativlabor allen Mitarbeitern und Besuchern des Hauses offen, um Workshops abzuhalten und Prototypen selbst zu testen. Unsere Beteiligung am „Fast Forward Award“ auf der electronica 2016 zeigt, dass wir Erfindergeist und junge Start-ups fördern. In Zukunft werden wir noch mehr auf Maker Fairs, beziehungsweise Hacker-/Makerthons, vertreten sein.

Im Bereich Wartung und Instandhaltung will Conrad Kundenwünsche vollständig abdecken. Welche neuen Services wird Conrad bieten?

Conrad Business Supplies bietet inzwischen eine Vielzahl von Produkten, die den Anforderungen wichtiger MRO-Bereiche entsprechen, einschließlich hochwertiger Elektro- und Handwerkzeuge von führenden Herstellern wie Makita und Gedore, Gebäudetechnik, Kabel und Leitungen bis hin zu Messtechnik. Wir wollen der One-Stop-Shop für unsere Kunden sein. Instandhalter verlangen häufig eine schnelle Beschaffung. Neben den eProcurement-Lösungen von Conrad und dem einfachen Online-Einkauf ist darum selbst eine Bestellung und Lieferung innerhalb von drei Stunden im Umkreis von 30 Kilometer einer Filiale möglich. 2017 planen wir, das bereits sehr umfangreiche Produkt- und Dienstleistungsangebot spezifisch für den Instandhaltungs-Sektor weiter zu ergänzen.

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