Aufgemerkt

1976: Der RJ-Steckverbinder

| Redakteur: Kristin Rinortner

Den RJ-Steckerverbinder ist seit 1976 standardisiert.
Den RJ-Steckerverbinder ist seit 1976 standardisiert. (Bild: Raysonho @ Open Grid Scheduler / Grid Engine)

Die RJ-Steckerverbindungen wurden in den 1970er Jahren von den Bell Laboratories in den USA als Telefonsteckverbinder eingeführt und 1976 von der Federal Communications Commission (FCC) standardisiert.

„RJ“ steht für Registered Jack (genormte Buchse). Der Verbinder ist auch als Western-Stecker oder Western-Modular-Stecker bekannt, da die amerikanische Telefongesellschaft Western Electric einige RJ-Steckverbindertypen in großem Umfang einsetzte und zu deren Verbreitung beitrug.

Heute werden RJ-Steckerysteme auch im High-Speed Netzwerkbereich bis hin zu ATM und Gigabit-Ethernet (RJ45) eingesetzt. Die bekanntesten RJ-Stecker sind RJ10, RJ11, RJ12, RJ14 und RJ45, die sich in der Kontaktzahl unterscheiden. Die Steckverbinder und Buchsen gibt es in verschiedenen Ausführungen, Formen und mit unterschiedlicher Kontaktanzahl. Die Ziffer spezifiziert den Steckertyp, die Zusätze P und C bezeichnen die möglichen Kontaktpositionen bzw. die tatsächlich bestückten Kontakte.

In der Rubrik „Aufgemerkt“ stellt die Redaktion ELEKTRONIKPRAXIS regelmäßig Meilensteine aus der Geschichte der Elektronik und Elektrotechnik vor.

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