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1977: General Purpose Interface Bus

| Redakteur: Franz Graser

Im Jahr 1977 brachte NI die erste GPIB-Schnittstelle für den DEC-PDP-11 auf den Markt.
Im Jahr 1977 brachte NI die erste GPIB-Schnittstelle für den DEC-PDP-11 auf den Markt. (Bild: National Instruments)

Drei junge Ingenieure – James Truchard, Jeff Kodosky und Bill Nowlin –, die bei den Applied Research Laboratories (ARL) der University of Texas in Austin angestellt sind, entwickeln zusammen im Jahr 1976 ein Produkt, das die Arbeit von Wissenschaftlern und Messtechnikern erleichtern soll.

Denn aufwendige Messreihen bringen es mit sich, dass es immer komplexer wird, die Instrumente stets korrekt einzustellen. Die drei überlegen sich eine Lösung, die es erlaubt, die Einstellung der Geräte zu automatisieren und die Testergebnisse auf Computern zu speichern.

Das Produkt ist eine Interface-Karte mit dem Namen GPIB (General Purpose Interface Bus). Bis Ende 1977 sind zwar erst drei Boards verkauft, aber das Potenzial ist riesig. Folgerichtig gründen die drei Partner eine Firma namens National Instruments. Schon 1979 verzeichnet National Instruments Bestellungen im Wert von 400.000 US-Dollar. 1983 deutet sich dann die PC-Revolution an: NI entwickelt ein GPIB-Interface für den damals sehr beliebten IBM PC.

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